Wie funktioniert Progarmmieren mit KI mit Microsoft 365 und mit eiteren Tools

Einführung

Schön, dass Sie wieder mit dabei sind bei einer weiteren Folge von TJs Technology Tuesday. Heute einmal anknüpfend an die Episode von letzter Woche. Da haben wir uns ja mit der Frage beschäftigt, was Microsoft auf der Ignite vorgestellt hat. Und eines der Themen, das Microsoft auf der Ignite ja vorgestellt hatte, war das Thema Power Apps. Und Power Apps ist ja nichts Neues, aber was sie neu vorgestellt haben, ist die Möglichkeit, dass ich das Ganze so machen kann, dass ich einfach nur ein Kommando eingebe und dann wird mir das alles automatisch gebaut, bis hin zu dem Thema, wie es hier steht. Ich habe meinen Bildschirm freigegeben, „Bildschirm, „Enter Enterprise Solutions“. Das heißt, die Idee, ich kann meine Vision einmal definieren, was ich haben möchte, möchte das Ganze hier einmal mit eins, zwei, drei Prompts dort eingeben und dann wird mir daraus eine Applikation gebaut, die ich im Sinne von Vibe Coding, haben Sie vielleicht schon mal gehört, den Begriff „VIBE“, dort selbst bauen kann. Also das ist so dieses Thema Daten, die ich dahinter noch mal strukturieren kann, und letztendlich kann ich hier aus Bausteinen Dinge zusammenbauen. Ja, das ist das, was Microsoft letzte Woche vorgestellt hat. Das war einer dieser Bausteine der Umsetzung der Frontier Companies.

Strategie von Menschen, Umsetzung von Agents

Sie erinnern sich vielleicht, Microsoft hat ja, wie gesagt, sehr klar gesagt: Frontier Companies sind Firmen, die ganz klar sagen, entscheiden auf der strategischen Ebene tun Menschen, umsetzen tun beim Design erst mal Agents und eben Programme, die man sich selber bauen kann. Jetzt ist das in der Praxis, ich kenne das immer noch, ein gewisser Unterschied zwischen dem Thema Keynote und zwischen dem Thema, was schon möglich ist, und deshalb möchte ich Ihnen heute einmal kurz das mal runterbrechen, was denn heute im Regelfall vor allen Dingen in Microsoft-365-Umgebungen schon möglich ist. Denn was ich natürlich gemacht habe als Allererstes: Ich bin in meinen Power-Apps-Account reingegangen und Power Apps haben Sie als Bestandteil von Microsoft 365 auch mit. Ich mache es mal ein bisschen größer, dann können Sie es etwas besser erkennen, wenn ich das jetzt hier gleich noch mal mit auf den Schirm nehme. Also das heißt, Power Apps gibt es, ist in Microsoft 365 schon drin, und hier gibt es auch schon durchaus die Möglichkeit, mit ein paar Prompts etwas zu tun, und hier gibt es schon: Try the new experience introducing Vibe.PowerApps.com. Das heißt, die Schaltfläche haben Sie da. Jetzt allerdings kriegen Sie den Hinweis, dass Sie das aktuell nicht außerhalb der USA bekommen.

Jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit, dass Sie sich über ein VPN in den USA einloggen. Also Tricks gibt es entsprechend mit dabei, aber noch nicht verfügbar. Jetzt kann man natürlich sagen: „Okay, ich mache erst mal nichts“, oder ich kann mir halt angucken und sagen: „Okay, vielleicht gucke ich mir hier doch durchaus mal die Möglichkeiten von Power Apps an.“ Denn Power Apps ist eine Plattform, über die man vor allen Dingen interne Apps wunderbar bauen kann, sodass ich formularbasierte Workflows eben auf Smartphones oder auch auf normale PCs draufkriege. Also sehr, sehr schön, und hier kann man eben schon erstellen. Und hier gibt es durchaus auch schon die Möglichkeit, dass ich hier beispielsweise mit dem Copilot beginnen kann. Das ist in der Praxis noch ähnlich wie bei Power Automate, noch nicht so ganz 100 % wirklich in der Praxis zu gebrauchen, aber es wird immer besser. Ich kann mit Daten, also mit der Struktur beginnen, so würde ich normalerweise immer beginnen aus meiner Historie, oder ich kann mit einem Seitendesign beginnen oder mit einem leeren Canvas. Ich kann das Ganze eben auch mit Agenten, eben Copilot-Agenten, verbinden, und ich kann es mit den Flows verbinden. Flows sind die Abläufe mit Power Automate, also hier dieses Automatisierungstool, und die Komponenten hängen alle miteinander zusammen.

Das heißt, wenn Sie das Microsoft-365-Universum betrachten, also das ist eine gute Idee zu verstehen, ich habe praktisch mit dem Copilot die Möglichkeit von KI-Funktionalitäten. Ich habe mit dem Thema Power Automate die Möglichkeit von Abläufen. Und mit Power Apps habe ich dann noch mal die Möglichkeit, mir auch Oberflächen bis hin zu Apps zu bauen. Das heißt, wenn ich jetzt hier mal in den Bereich Power Automate beispielsweise reingucke, einen Bereich, den wir uns schon ab und zu mal angeschaut haben, da ist es zum Beispiel eine sehr, sehr gute Idee, mal im Bereich der Vorlagen zu starten und dann einfach mal zu gucken: Was gibt es denn hier? Also beispielsweise Genehmigungs-Workflows, zu sagen, wenn eine Datei hochgeladen wird oder wenn ein Formular beispielsweise hochgeladen wird, dass man dann eben einen Genehmigungs-Workflow starten kann. Also das ist so etwas, wo ich sage, in den meisten Projekten heißt es: „Thorsten, ich brauche da eine KI-Lösung.“ Und wenn ich dann nachfrage, dann sind wir sehr, sehr schnell bei Power-Automate-Lösungen. Und das Gute dabei ist: Hier haben Sie auch schon KI-Lösungen mit integriert. Also hier gibt es den KI-Hub, und bei dem KI-Hub gibt es von Microsoft vortrainierte KI-Modelle. Und die sind sehr, sehr leistungsfähig und gut handhabbar.

Also hier haben wir beispielsweise gerade im Rahmen eines unserer Projekte gesagt: „Okay, ich kriege hier eben Bestellungen beispielsweise von einem Großkunden rein.“ Und da haben wir einfach nur fünf Muster-PDF-Bestellungen dort hochgeladen, und auf der Basis lädt eben die KI die PDF-Dateien runter, liest diese ganzen Daten aus und trägt sie in eine SharePoint-Liste ein. Und aus der E-Mail, die dazukommt, liest sie den Wunschliefertermin aus. Das kann die Kiste eben mittlerweile auch auslesen. Also Power Automate hat auch schon KI mit integriert, also diese KI-Modelle, die Sie hier mit integrieren können. Und es gibt eben viele Vorlagen, an denen man sich orientieren kann. Und wenn ich auf „Erstellen“ gehe, was gibt es hier? Es gibt eben automatisierte Cloud-Flows. Das sind welche nach dem Prinzip „If this, then that“: Wenn eine E-Mail mit einer PDF in einen Bestellordner reinkommt, dann lies das praktisch aus. So, sofortiger Cloud-Flow, da drücke ich drauf, dann wird der ausgeführt, wie das Beantragen eines Urlaubsantrages beispielsweise. Ein geplanter Cloud-Flow ist einer, der jeden Freitag um 15 Uhr beispielsweise läuft. Habe ich gerade bei einem Kunden, wo jede Woche Freitag aus einer SharePoint-Liste eine Excel-Liste generiert wird, und die wird dann an den Großkunden im Sinne einer Statusübersicht noch mal geschickt.

Und die Desktop-Flows, das ist ein bisschen was anderes. Da lädt man dann die Software von Microsoft runter, und da hat man dann eine RPA, eine Robot-Process-Automation-Komponente. Jetzt auch mit dem Copilot gibt es hier das Copilot Studio. Und dieses Copilot Studio hat auch die Möglichkeit, dass ich hier sogenannte Tools ergänze. Und bei Tools kann ich jetzt wunderbar auch Funktionalitäten ergänzen, wie Teams verbinden, E-Mails verschicken und solche Dinge, also in dem Bereich. Also da kann ich eine ganze Menge machen, und ich kann natürlich hier auch weitere Agenten miteinander verbinden. Also da gibt es eine ganze Menge und man kann eben hinterher vor allen Dingen auch sehen, was wie dort genutzt wurde, und kann eben hier in dem Bereich „Topics“ sagen: Hier gibt es beispielsweise im Startbereich bestimmte Abläufe, die hier genutzt werden sollen, und hier kann man eben beispielsweise die Trigger ändern, sodass Sie sagen: „Okay, es gibt eben vielleicht keinen Chat-Trigger, sondern es gibt eben einen Audio-Trigger“, sodass man mit diesem Chatbot sprechen kann. Also das sind so die Möglichkeiten, die man im Microsoft-Universum hat. Also hier kommt natürlich der neue Agent Builder, jetzt aber schon verfügbar: die Power Apps für Applikations- und Benutzeroberflächen, das Thema Power Automate und das Thema des Copilot Studios, wo ich mir dort Agenten bauen kann.

Welche Möglichkeiten und Automatisierungen bietet ChatGPT im Vergleich zum Copilot?

In ChatGPT heißen die GPTs, hier heißen sie Agents, und die kann ich eben sehr smart auch mit den anderen Komponenten verknüpfen. Das ist aus meiner Sicht der große Vorteil im Microsoft-Universum, dass ich mit Microsoft 365 die meisten Komponenten schon drin habe, und gerade, wenn ich sehr konsequent bin und alle meine Daten dann wirklich im Microsoft-365-Universum habe, also nicht mehr auf Netzlaufwerken, sondern abgespeichert in SharePoint-Bibliotheken, in Teams, was technisch auch bei SharePoint liegt, dann habe ich einfach hier ein richtig schönes Potenzial im Sinne von Automatisierung. Diejenigen von Ihnen, die sagen: „Moment mal, ich bin doch Entscheider. Ich muss doch gar nicht wissen, wie das alles im Detail funktioniert.“ Richtig. Aber bevor Sie sagen: „Ich schmeiße hier riesig viel Geld in ein Projekt raus“, und es gibt dafür eben bestehende Komponenten von Microsoft 365, für die Sie die Lizenzen bereits bezahlen, ist es eine gute Idee zu wissen, dass es das schon gibt. Also ich erlebe viele Führungskräfte, die wissen gar nicht, was Power Automate, was Power Apps, was Copilot Studio ist. Und allein aus diesen drei Komponenten können Sie in Microsoft-365-Umgebungen sehr, sehr viele Automatisierungen vornehmen und regelmäßig wiederkehrende administrative Vorgänge automatisieren.

Und dann macht natürlich auch KI und Automation Sinn, dass ich sage: „Okay, ich habe hier die Möglichkeit, Dinge, die ich immer wiederkehrend machen muss, so wie Christoph Burkert immer so schön sagt: ‚Don’t be a robot‘, von Kisten machen zu lassen und mich dann freischalte und freischaufle für mehr wertschöpfende Tätigkeiten, wie beispielsweise das Betreuen von echten Menschen durch echte Menschen.“ Wir schauen uns noch mal ein Tool an, das vielleicht auch die meisten von Ihnen schon mal gehört haben: Lovable. Übrigens ein schwedisches Tool. Und das ist aktuell das Tool, mit dem es wirklich am leichtesten ist, Dinge zu programmieren. Da kann man sich schon mal wunderbar Dinge anschauen, und die Idee ist: Sie hauen praktisch einen Prompt rein, und da kommt eine App raus. Und ich habe mal hier ein Beispiel: Hier war ich auf einer Konferenz als Redner. Und was habe ich jetzt gemacht? Ich habe einfach ein Foto gemacht von diesem Veranstaltungsprogramm, das ich auf Papier hatte, und habe dann gesagt: „Okay, daraus bitte eine creative, responsive Progressive Web App von der Bewerterkonferenz.“ Habe gesagt, das sind die Datenquellen, und im Hinterher habe ich noch gesagt: „Was will ich noch zusätzlich haben?“

Ich will Agenda-Views haben. Und letztendlich, wenn ich jetzt mal gucke, was kam raus? Eine Übersicht hier mit Zeit, mit Raum, mit Sprechern, mit Suche, mit Favoriten. Also das heißt, wenn ich jetzt hier das Ganze in einem neuen Tab mal aufmache, dann sehen Sie, das ist eben eine Veranstaltungs-App, wie Sie sie vielleicht von anderen Veranstaltungen kennen, wo ich sage: „Was gibt es da für Sprecher?“ Da gab es Professor Dr. Werner Sinn und da gab es mich. Und dann hier mit der Keynote „Switch on Brain First Land Technology“ und mit einer Masterclass-Session, die dann noch mal mit dabei ist. Und ich schalte gleich auch hier auf den Schirm, dass Sie es dann entsprechend auch sehen. Also das heißt hier Lovable, vielleicht noch mal das, was wir hier vorhin hatten, eben Power Apps. Wir haben die Power Apps hier in der Übersicht, die Flows, Copilot Studio, und das, wo wir jetzt hier gerade sind, ist eben das, wo ich gesagt habe: „Mensch, ich habe hier einen Prompt und aus einem Prompt kriege ich eine App.“ Also hier mal die einfachste Form. Da war ich beim lieben Kai von Fournier, habe hier mal eine Unternehmensanalyse genommen und habe mir einfach gesagt: „Hier ist das Auswertungsformular, hier ist das Ergebnis, so soll es ausschauen.“

Und baue mir daraus einfach mal eine Web-App, mit der ich eine Unternehmensanalyse machen kann. Fragebogen gemäß Bild eins, Auswertung gemäß Bild zwei mit der Farbe des Bereichs. Und selbst die erste Version war so, ich zeige sie Ihnen mal hier, war so, dass ich sage, da musste ich nicht mehr groß was machen. Ich habe im zweiten Raum noch mal leicht nachgeschärft, aber das kam raus hier mit einem Analyse-Tool, wo ich verschieben oder klicken kann und ich die Möglichkeit habe, mir hier eine Auswertung sofort anzeigen zu können mit einer grafischen Auswertung, mit der Möglichkeit, das Ganze per PDF herunterzuladen. Jetzt ist das natürlich eine sehr einfache Variante. Ich habe auch mal etwas schwierigere, komplexere Systeme getestet, und wenn man sich das mal anguckt, gibt es mal zwei Denkansätze. Also das eine, wofür das wirklich gut ist, und hier habe ich mal gesagt: „Okay, was wäre denn, wenn ich mir hier mal eine CRM-Anwendung bauen würde?“ Und bei einem CRM ist es natürlich eine gute Idee, dass man weiß: „Okay, was gehört denn in ein CRM rein?“ Und was ich eben hier gemacht habe, ist, dass ich gesagt habe: „Okay, ich fange mal oben an. Gehe mal hier ganz nach oben.“

Da ist der ein bisschen länger, also nicht nur mit einem, sondern ich habe gesagt: „Okay, build a model CRM mit diesen und diesen Funktionalitäten.“ Also der Prompt war schon etwas länger. Und jetzt ist die Frage: Moment mal, das zu erstellen, wie macht man das? Natürlich kann man das alles eingeben, oder eine absolute Empfehlung ist für mich hier Claude. Das heißt, Claude, das französische KI-System, ist sehr weit führend im Bereich Programmierung. Das heißt, hier kann man sagen: „Okay, ich habe einfach mal mein bestehendes CRM genommen, ‚Daylight‘, mit dem ich sehr zufrieden bin. Du kennst das ja?“ Dann habe ich gesagt: „Okay, ja. Erstelle mir einfach einen Prompt für Lovable, der folgende Funktionen von Daylight in das Lovable-CRM integriert: Gruppen, Kategorien, Verknüpfungen.“ Und dann hat er mir diesen Prompt entsprechend da rausgebaut. Das heißt, er kennt „Daylight“. Ich habe ihm den Link mitgegeben. Ich habe gesagt, die und die Funktionen brauche ich. Daraus hat er einen super Prompt gemacht. Und das ist auch so: Dass KI Programmierer ersetzt, halte ich nicht für eins zu eins so umsetzbar, wie die meisten es verstehen, nämlich dass ich sage, ich haue da einfach mal einen Prompt rein, ich brauche ein CRM.

Also ich habe mir CRMs eingeführt, ich habe bei Tchibo Kaffeeservice eins eingeführt, ich habe bei Vitality eins eingeführt. Ich habe Coca-Cola dabei unterstützt, Salesforce einzuführen. Das heißt, ich kenne dieses Thema CRM sehr, sehr gut. Ich habe selber eins im Einsatz und weiß genau, was so die wichtigen Faktoren sind. Und dann habe ich das eben hier gebrieft und entwickelt, also in diesen Bereichen. Das heißt, die Kombination aus Claude, da ist aber schon mit einem guten Grundverständnis was reinzuschreiben, und auf der anderen Seite das Ganze umzusetzen mit Lovable, ist ein Denkansatz. Ein weiterer Denkansatz: Sie haben bestimmt alle schon mal was gehört von N8n, also N8n, das Berliner Unternehmen, mit dem man solche wunderbaren Automatisierungen machen kann. Und selbst mir, der da relativ fit ist, fällt es nicht so einfach, solche Dinge selbst zu bauen. Aber auch hier kann man wunderbar Claude nutzen. Also hier mal beispielsweise: Was habe ich gemacht? Ich habe hier eben Claude genutzt und habe gesagt: „Okay, erstelle mir einen N8n-Workflow aus JSON.“ Wichtig ist, man muss wissen: Was ist N8n? Das ist das Automatisierungstool. Und man muss wissen, dass man die Möglichkeit hat, solche Workflows als JSON-Datei zu importieren.

Der Workflow zur Generierung von Podcasts

Und Claude kann solche Workflows bauen und dann als JSON exportieren, und dann kann man die importieren. So, das heißt, was habe ich gesagt? Ich habe gesagt, ich möchte hier meinen Workflow für das Erzeugen meines Podcasts automatisieren. Habe ihm das hier alles reingeschrieben, habe gesagt, wie soll das funktionieren? Dann hat er mir den erstellt. Dann habe ich mir gesagt: „Okay, wie funktioniert das Ganze?“ Und er hat Hinweise für die Einrichtung gegeben. Und dann habe ich gesagt: „Okay“, er hat mir gesagt, die Bildgenerierung macht er mit DALL-E. Jetzt habe ich gesagt, nein, ich möchte es mit NANO Banana Pro haben. Also auch wieder ein schönes Beispiel: Man muss halt wissen, dass DALL-E von der Bilderzeugung nicht so weit ist wie eben NANO Banana Pro. Das ist das aktuell beste Modell in dem Bereich. Wenn man das weiß, sagt er: „Okay, ich kann nicht direkt drauf, aber über Flux komme ich rein.“ Da sage ich: „Jawohl, nimm gerne Flux.“ Also vor dem Hintergrund macht er das Ganze. Also auch hier wieder so ein Beispiel: Wenn man als Prompter nicht die Fragen beantworten kann, die zurückgestellt werden, dann wird es immer schwierig. Also man braucht schon ein gewisses Grundverständnis. Dann sage ich: „Mensch, ändere mir die Auslösung dafür noch mal und mach mir da ein Formular.“ Hat er mir auch gemacht. Das heißt, er baut mir das Ganze. Ich kann auch immer wieder zugucken. Dann habe ich gesagt: „Ergänze mir noch mal nach der Optimierung des Videos entsprechend Auphonic als Tool für das Audio.“ Hat er mir auch hinzugepackt. Dann habe ich eben gesagt: „Mensch, wie könnte ich den Workflow noch optimieren?“ Das ist eben auch ganz wichtig, nicht die erste Antwort nehmen, sondern zu sagen: „Wie kann ich es optimieren?“ Dann hat er gesagt: „Okay, ich kann das so und so optimieren.“ Dann hat er mir Vorschläge gemacht, und dann habe ich gesagt: „Okay, wunderbar. Klasse, die ganzen Dinge“, und habe gesagt: „Fang erst mal an. Das sind die drei Top-Empfehlungen“, und habe gesagt: „Starte erst mal mit der ersten Variante“, und dann bin ich so weitergegangen und habe es optimiert. Ich habe mir dann dabei noch helfen lassen, wie ich HandBrake installiere, wie ich auch Auphonic installiere bei Hostinger, wo ich meine N8n-Lizenz habe. Und selbst ich kann mit diesen ganzen Dingen nicht umgehen im Sinne von solchen JSON-Dingen. Also das kann ich gerade noch lesen, aber wenn es komplexer wird, wird es auch schwierig.

Am Ende gibt es eben ein Exportergebnis, aber nach mehreren iterativen Schritten. Dieses Exportergebnis habe ich einfach importiert. Also man kann hier sagen, hier drei Punkte und dann sage ich „Import vom File“. So, und das Ergebnis, das dann dabei rauskommt, ist so ein Workflow, der dann genau diese Elemente hat, wo jetzt nur noch Feinkonfiguration mit dabei ist. Und Sie kriegen vielleicht ein Gefühl dafür, dass es eigentlich ein ganz unkomplizierter Workflow ist. Und natürlich, wichtig ist: Man muss wissen, was ist eine Notion-Datenbank? Man muss wissen, mit welchem Bildmodell arbeitet man? Man muss HandBrake kennen, um zu wissen, das ist ein wunderbares Tool, mit dem man Videos verkleinern kann. Aber man muss nicht programmieren können, sondern es geht darum, Advanced User zu sein. Und für diejenigen, die sagen: „Ich bin raus bei diesem Thema“, gebe ich Ihnen noch mal eine ganz einfache Lösung, mit der man auch wahnsinnig viele Lösungen schon bauen kann: Zapier. Also beispielsweise in dem Moment, wo ich hier einen Anruf bekomme von „Hallo Petra“, beispielsweise meiner Telefon-KI, dann ist das so, dass er hier die Daten per Webhook, das ist eine Schnittstelle, die auch Zapier zur Verfügung stellt, mir praktisch hier der Trigger ausgelöst wird, und dann wird eine Notiz im Daylite angelegt und es wird eine Aufgabe im Daylite angelegt.

Manuelle Arbeit wird dich die Automatisierung abgeschafft

Oder eben, was für solche Sachen auch wunderbar geht, ist zu sagen: Es wird ein Kontakt hier eingetragen in einem meiner Plattform-Systeme, dann wird es in meinem CRM-System eingetragen. Also die Idee von Zapier hier ist, dass Sie einfach Millionen von Systemen haben, die Sie miteinander verbinden können. Das heißt, ich kann hier auch mit Copilot arbeiten und ich kann eben bei den Triggern hier auswählen aus Millionen. Also man sieht hier 7000+ Apps und Tools, die man miteinander verbinden kann. Also so, dass, wenn sich im Webinar-Tool jemand einträgt, dass er im CRM eingetragen wird, nur um einen der Zaps zu nennen, die ich beispielsweise dabei nutze. Was ich Ihnen heute versucht habe zu zeigen, ist einfach der Kern aus meiner Sicht dessen, was man heute im Unternehmen an Automatisierungsmöglichkeiten ohne große Programmiererfahrung hat. Das Microsoft-365-Universum eben mit Power Apps, mit Power Automate, mit dem Copilot in dem Bereich, den man hat. Ich kann eben mit Lovable wirklich kleine Web-Apps programmieren, ich kann mit N8n Automatisierungen wunderbar machen. Ich kann mir dabei mit Claude helfen lassen und ich kann mit Zapier eben einfach Systeme verbinden, die keine unmittelbare Schnittstelle miteinander haben. Denn dann wird IT produktiv, wenn ich sie miteinander so verzahne, dass Dinge, die bisher immer so eine Copy-und-Paste-manuelle Arbeit waren, die Kisten besser können, damit Sie Zeit haben, mehr am Unternehmen und nicht im Unternehmen zu arbeiten, und dann macht IT Sinn.

Fazit

Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen im Sinne von Beratung, im Sinne von Umsetzungsbegleitung, dann sprechen Sie mich gerne an. Ich mache so etwas regelmäßig, dass ich Unternehmen dabei unterstütze, die Dinge wirklich mit eigenen Ressourcen umzusetzen, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe, sodass ich punktuell einfach noch mal zeige, was Sie vielleicht ohnehin schon an Ressourcen im eigenen Haus haben und wie Sie die produktiv nutzen können. Denn dann erhöht IT nicht nur die Komplexität, sondern auch die Produktivität. Und darum geht es bei Digital4Productivity.

Ihr Personal-IT-Coach für Führungskräfte, Thorsten Jekel.

Your email address will not be published. Required fields are marked

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}