Einführung
Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von TJs Technology Tuesday bzw. Digital for Productivity, denn darum geht es hier. Nach den beiden letzten Interview-Episoden mit Andreas Buhr und Cordell Nussbaum hier wieder mal eine eigene Episode, dieses Mal wieder zum Thema Microsoft 365 und KI. Denn Sie wissen ja, Microsoft 365 in der Verbindung mit künstlicher Intelligenz ist einer meiner Hauptschwerpunkte, gerne auch in Zusammenarbeit mit dem iPad. Ja, was ist neu?
Ich habe das schon einmal vor 3 Wochen hier dargestellt, dass der Microsoft Copilot mit als Cowork mit dazu gekommen ist. Und bei Cowork, was ist die Idee? Die Idee ist, dass ich dort die Möglichkeit habe, jetzt auch Dinge, so wie man es von Cloud her kennt, her auch mit tun zu können. Ja, was braucht man dazu? Dazu braucht man ab Mai eine Lizenz, E7 heißt die dann.
Da kann man noch mal 15 draufpacken, dann ist der Cowork mit dabei. Wenn man im Rahmen des Frontier-Programms oder wie ich Microsoft-Partner ist, dann kann man sich bestimmte Dinge schon mal vorher anschauen. Wir schauen uns das mal gemeinsam an.
Der Einstieg ins Microsoft Cowork
Ja, dazu blende ich mal das Ganze hier ein und dann schauen wir uns mal an. Es gibt hier eben den Bereich der in den Bereich hier alle Agenten rein. Und wenn ich auf alle Agenten gehe, dann habe ich eben die Möglichkeit, hier auch nach diesen Agenten zu suchen. Und ich mache das mal. Das heißt, ich suche mal hier nach Cowork. Da ist er, Microsoft Frontier. So, und wenn ich dann nach Frontier gehe, dann habe ich die Möglichkeit, mir diesen zu öffnen, und ich kann ihn mir dann auch ganz normal wieder hier in die Seitenleiste mit dran packen.
Jetzt ist hier natürlich, bin ich der Einzige, der gemerkt hat, dass der jetzt live ist. Das heißt, es wird ab und zu hier knirschen in dem Moment. Aber was man hier schon mal sieht, ist die Oberfläche. Und die Oberfläche ist so, dass man hier verschiedene Dinge wählen kann. Man kann hier wählen, welches Modell.
Und hier sind die zwei Modelle von Claude dort angegeben, die dort mit integriert sind. Sonnet ist so das Feld-, Wald- und Wiesenmodell, was für die meisten Dinge aber völlig ausreicht. Also man muss jetzt nicht immer Token verbrennen mit den teuersten Modellen. Opus ist dann das etwas Leistungsfähigere, also oho, oha, also das ist das super Modell, was man dort entsprechend hat.
Ja, dann gibt es die Möglichkeit, über Plus hier Arbeitskontext hinzuzufügen, Bilder und Dateien hochzuladen bzw.
Cloud-Dateien anzufügen. Die beiden Bereiche kennen Sie von den normalen Microsoft 365 Copilot-Bereichen. Das ist neu. Und zwar vor allen Dingen, was neu ist, man kann hier eben Personen, also alles, kann hier Personen, kann Dateien, kann Besprechungen. Da sieht man eben sehr, sehr schön die letzten Besprechungen, die man hier hatte. Man kann E-Mails hinzufügen, man kann die Chats hinzufügen, man kann Kanäle hinzufügen, also die verschiedenen Teams, kann hier die verschiedenen SharePoint-Seiten hinzufügen. Und dass die Modelle von Anthropic sind meistens noch ein bisschen leistungsfähiger als die von OpenAI, also die ChatGPT-Modelle.
Was sind Qualifikationen oder Skills
Was hier interessant ist, es gibt hier Qualifikationen, und die Qualifikation sind die PDFs. So, das heißt, wenn ich jetzt sage, ich möchte hier mit PDF-Dateien bearbeiten, dann gibt es eben hier schon mal vordefinierte Skills, die mit bestimmten Bereichen arbeiten können. Also hier die Qualifikation für Word, das heißt, wenn es darum geht, beispielsweise Word-Dateien zu bearbeiten, Excel-Dateien, PowerPoint zu bearbeiten, mit dem Kalender zu arbeiten, also ein tägliches Briefing mit E-Mails zu arbeiten, mit Besprechungen zu arbeiten, also da sollte man das dann schon wählen, was man dazu braucht, und dann kriegt man dort wirklich die Informationen mit dazu.
Ja, das ist das, was man hier noch mal hinzufügen kann. Hier kann man auch formatieren. Ich habe es noch nicht ganz verstanden, weshalb man die Eingabe hier formatieren kann. Und hier kann man dort natürlich auch mit dem Mikrofon wieder arbeiten.
Ja, es gibt ja auch ein paar Vorlagen. Das Gute ist, hier kriegt man mal ein paar Ideen. Das Ganze ist aktuell in Englisch. Ich packe mich mal auf die andere Seite, damit ich nicht so im Weg sitze. So, das heißt, hier steht dann eben beispielsweise: Hilf mir, meine Inbox zu organisieren. Also mit allen E-Mails, wenn es Spam ist, lösche es entsprechend. Wenn es nicht wichtig ist, dann gib mir eine entsprechende Zusammenfassung. Wenn es ein Meeting-Invite ist, nimm sie an oder eben lehne sie ab. Wenn es dringend ist, machen wir eine Reply. Und übrigens, wenn er E-Mails löscht, fragt er auch vorher noch mal. Und das Ganze kann man auch timen dann, also es funktioniert genauso. Also, und auch hier kann ich wieder die verschiedenen Dinge hier hinzufügen. Ich kann die Modelle wählen, ich kann es dann loslegen in dem Bereich. Ich habe hier beispielsweise mal etwas gemacht, was er mir ja auch angeboten hat, nämlich gesagt habe, mach mir bitte mal eine Firmenanalyse.
Und da ist es jetzt eben so, dass ich gesagt habe, Mensch, help me analyze a company. Das ist das, was in diesem Firmenanalyse-Ding ist. Wenn ich hier nichts gesagt habe, dann gib mir doch mal bitte eben Microsoft. Und dann sagt er mir hier, was soll ich machen? Eben, das heißt, ich möchte hier mehrere Seiten haben, ich möchte ein Company Overview haben, also noch etwas ausführlicher, als man es mit dem Researcher hat. Oder er macht mir komplett sofort Dokumente dafür fertig. Dann habe ich gesagt, ich hätte es gerne für Nvidia, nachdem er mich gefragt hat. Und jetzt macht er mir eine Executive Summary, eine Company Overview, Financial Results und so weiter. Und ich habe jetzt hier eben auch ein komplettes Dokument, was ich mir eben erzeugen kann, habe dort hier die verschiedenen Dokumente. Und jetzt sieht er mir in diesen Ausgabemodellen, sehe ich eben jetzt hier die Dinge. Ich klicke mal hier auf dieses Financial Model, was er mir gebaut hat, und hier habe ich jetzt dort ein komplettes Dokument hier. Und das hat schon eine etwas andere Qualität, als man das in dem Researcher gemacht hat. Wenn ich jetzt mal hier— das war das Word-Dokument, jetzt gehe ich mal ins Excel-Dokument. So, dann macht er hier eine komplette Excel-Datei als Financial Model. Also wow, das ist schon ein ganz anderer Level, als man das vom Researcher noch mal kennt.
Ja, das heißt hier, wie immer, eine gute Idee, sich beim Cowork dort mal inspirieren zu lassen, was es dort gibt. Also hier gibt es mal den Posteingang, hier gibt es eben eine Woche organisieren, da sind dann logischerweise englischsprachige Dinge dahinter, die kann man aber eben auch modifizieren. Ich kann mich hier auf eine Besprechung beispielsweise eben vorbereiten, also auch hier immer eine gute Idee. Und das war das, was ich gemacht hatte, eben in der Company recherchieren. Logischerweise hat man immer die Historie, die damit dahinter hängt.
So aktivieren Sie das Cowork
Ja, dann die Frage, wir gucken uns mal an, wie man das Ganze aktiviert. Und zwar dazu geht man in die Administrationseinstellungen und dann gibt es eben hier dieses Bereich Co-Pilot, und da gibt es eben hier den Bereich, Moment, wo haben wir sie, so, alle Agenten, und unter alle Agenten, da muss man jetzt eben eingeben Cowork, und wenn ich dann Cowork eingebe und das losschicke, dann findet er mir auch den Cowork unter der Voraussetzung, dass man eben im Frontier-Programm mit drin ist, so, und da kann ich es jetzt zuordnen, kann sagen, Okay, welchem Benutzer möchte das Ganze zuordnen? Ich habe es jetzt mir in meiner Organisation zugeordnet. Das Zweite, was man tun muss, ist, dass man hier unter den Copilot-Einstellungen – das ist also hier in der Copilot-Einstellung – gibt es hier noch mal die Einstellung, dass sie sagen muss, ich muss hier noch mal aktivieren, dass man Anthropic nutzen kann. Weil es ist so, alle Datenschutzrichtlinien gelten genauso wie bei Microsoft. Ist auch so, dass der Corporate, der Datenschutz, so sichergestellt wird, dass dort die Daten auch nicht für Trainingszwecke genutzt werden.
Wie wird das Thema Datenschutz bei Cowork gehandhabt
Allerdings die Anthropic-Modelle laufen bei Amazon in den Vereinigten Staaten. Also vor dem Hintergrund ist, wenn man es jetzt ganz hart nimmt, würde ich jetzt keine hochvertraulichen Daten dort entsprechend mit hochladen. Aber auch der Kollege Kölner, der sich immer sehr stark, der Raphael Kölner, sehr stark mit dem Thema Datenschutz und Datensicherheit beschäftigt, hat auch ganz klar hier noch mal gesagt, das ist durchaus nutzbar. Hier kann ich Ihnen gerne noch mal auch empfehlen diesen Link von dem Raphael Kölner, den kann ich wie gesagt sehr empfehlen. Kollege, der sich mit dem Datenschutz und Compliance sehr gut auskennt. Wir als Microsoft Partner empfehlen ihn da immer gerne auch weiter. Also der ist MVP, also Most Valuable Partner in dem Bereich, macht da also viel. Und hier hat er auch einen Artikel dazu geschrieben, wo man also noch mal gucken kann, okay, wie funktioniert das? Also wird über den Microsoft-Vertrag bezogen, wird kein Vertrag mit Andropic geschlossen.
Die AGB gelten eben auch dafür. Das heißt auch hier, die Zusagen gelten auch, dass eben nicht dort trainiert wird. Was auch gut ist, es ist so, dass eben alle Funktionen des Defenders von Purview eben auch für Cloud und Opus 4.6 greifen. Also Purview ist die Komponente, wo Sie das ganze Thema Compliance einrichten können. Also wenn Sie da Unterstützung brauchen, rufen Sie mich da gerne an.
Ja, und auch hier zu sagen, die Herausforderung Datenübertragung, und zwar ist es eben so, dadurch dass die Kollegen mit AWS arbeiten, Amazon Web Services, ist es eben so, dass die hier als Trusted Provider arbeiten, und da ist eben so, okay, es ist weiterhin eben verantwortlich Microsoft Dublin, also das heißt, solange das nicht irgendwie beendet wird, ist es so, dass es eben Hier steht er schon, eben zu sagen, okay, aber es steht, ist eine gültige Rechtsgrundlage.
Hier zu sagen, die Bewertung von Raphael Kölner datenschutzrechtlich ohne tiefergehende Prüfung ist zunächst möglich auf der bestehenden vertraglichen Grundlage, weil es ja auch technische Maßnahmen mit Sensitivity Labels, DLP heißt Data Loss Prevention, und Sensitivity Info Types möglich. Das heißt, hier kann ich sehr, sehr schön über Purview sagen, welche Informationen dürfen da nicht hochgeladen werden? Das ist genau die Idee, dass ich sage, es gibt bestimmte Dinge, die eben nicht hochgeladen werden dürfen. Und das kann man über Purview wunderbar und fein eben mit rein. Das heißt hier, wie gesagt, es ist eben grundsätzlich möglich und seine Empfehlung, aber aufgrund der politischen Lage, Unsicherheit, Durchsetzung von betroffenen Anfragen, keine sensiblen Daten oder eben Daten der Schutzklasse 4. Kann man aber eben ja über Purview auch entsprechend steuern. Und eben hier auch noch mal der Hinweis, dass auch hier das über Europa dort angekündigt ist.
Das Copilot Frontier aktivieren
Ja, wir haben hier noch bei diesem Thema auch in der Administration, gucken wir uns noch mal rein, und zwar hier Frontier. Wenn man hier eben Frontier hat, kann man auch sagen, das ist die Suche, und da kann man eben sagen, okay, ich möchte eben hier bei diesem Thema Copilot Frontier, möchte ich da eben mitmachen, möchte ich da eben nicht mitmachen.
Claude Cowork im Vergleich mit Analyst oder Researcher
Das heißt, hier kann man das für einzelne Nutzer dort aktivieren. Ja, wir gucken noch mal rein hier. Also ich finde das schon ziemlich beeindruckend, was da hier rauskommt an Analyse, an auch einem vernünftig strukturierten Excel-File. Also das ist durchaus schon eine Qualität, die noch mal eine Ecke besser ist als das, was man dort heute im Researcher kennt oder im Analyst. Ist praktisch so ein bisschen die Zusammenführung aus Analyst und Researcher. Und die Idee ist eben, beim Analyst oder Researcher stelle ich eine Frage, ich kriege eine Antwort. Hier kann ich beispielsweise sagen, mach mir jeden Montag, jeden Morgen eine Newsübersicht mit den und den Themen. Macht das jeden Morgen, kann man also auch takten. Der zieht sich automatisch die Informationen, macht mir einen Newsletter, und dann haben Sie eben das zusammen. Also die Idee von Claude Cowork, jetzt ja integriert in Microsoft 365, ist, dass das Ding eben nicht nur eine Antwort auf eine Frage gibt, sondern dass es eben auch komplette Tätigkeiten ausführt und man diese sogar regelmäßig takten kann. Das Ganze, wie gesagt, für eine extra Lizenz, finde ich auch gerechtfertigt. Die Modelle kosten zum einen Geld, Token, ich weiß, wovon ich spreche, ich verbrenne relativ viele Claude-Token.
Und der Charme ist eben, man kann es halt im Gegensatz zu, wenn man jetzt Cloud Code direkt nutzt, kann man es halt mit den eigenen Sicherheits-Compliance-Richtlinien im Purview eben sauber konfigurieren. Also vor dem Hintergrund finde ich einen sehr, sehr guten Ansatzpunkt, dass praktisch Microsoft sagt, wir haben unser Office und wir integrieren dann best of breed praktisch unsere Systeme.
Die Integration von Claude mit Microsoft Office – Word, Excel, PowerPoint
Jetzt hoffe ich mal, dass das Ganze auch ein Stück weit dann reinkommt in Excel oder PowerPoint, weil ich muss ganz ehrlich sagen, die Plugins von Claude für das Thema Excel und für das Thema PowerPoint sind hervorragend. Also da ist Try Shortcut und Claude sind die zwei mit Abstand testen und deutlich leistungsfähiger als das, was man so im Moment noch selbst in der bezahlten Variante im Microsoft Copilot mit dem Änderungsmodus bekommt. Also man kann da jetzt in der Seitenleiste, kann man anklicken, er soll bitte auch verändern. Also es geht schon, dass man ihm jetzt sagt, und einfache Dinge bekommt auch hin, aber es ist schon manchmal echt langsam. Und wenn man die Leistungsfähigkeit, den Speed von Claude Code oder eben von dem Claude Plugin gewohnt ist oder von Try Shortcut, dann ist man natürlich schon ein Stück weit gewöhnt.
Empfehlungen und Tipps zur Nutzung von Claude Cowork
Ja, sollte Cowork bei Ihnen noch nicht in der Organisation angekommen sein, wie gesagt, das liegt vor allen Dingen an dem Thema, man muss im Frontier-Programm entsprechend mit drin sein, man muss die Anthropic-Programme freigegeben haben, den Zugriff auf, weil eben nicht in Europa, das muss man extra noch mal freigeben, Standard ist es nicht dabei.
Wenn man es dann hinterher in der produktiven Umgebung hat, dann hat man entweder für 99,- € eine Komplettlizenz, all you can eat, oder für 15,- € noch mal zusätzlich für den Bereich des Cowork. Ich werde berichten und werde auch weiterhin ausprobieren, werde jetzt mehr mal von meiner Cloud-Umgebung mal mit rübernehmen in die Microsoft-Umgebung. Im Moment tun es noch ein paar mehr Microsoft-Partner, deswegen kommt da immer noch der Hinweis, dass gerade im Moment die Last ein bisschen hoch ist. Und Sie haben vielleicht auch mitbekommen, eines der Rechenzentren von Claude ist vor vor Kurzem im Mittel-East dort bombardiert worden von den Iranern. Vor dem Hintergrund ist da ein bisschen Kapazität weg.
Und nachdem Anthropic sich ja dort der Policy des Pentagon entgegengestellt hat, sind doch einige auch von ChatGPT auf Claude gewechselt und somit mehr Demand. Und auf der anderen Seite eben ein Rechenzentrum von Amazon weniger, weil als er einem Bombenangriff zum Opfer fiel. Also vor dem Hintergrund, manchmal ein bisschen Geduld. Deswegen, ich habe übrigens immer mehrere Systeme, also ich natürlich muss es auch mal testen. Also ich habe immer Try Shortcut, ich habe das Cloud-Add-on und ich habe Microsoft 365. Eines von den 3 Dingern funktioniert immer.
Wenn Sie im Unternehmenskontext sind, dann selbstverständlich meine große Empfehlung, mit dem Microsoft Copilot zu arbeiten. Und ich fand da die Bewertung auch noch mal von Raphael Kölner wirklich noch mal sehr gut zu sagen, okay, mit den richtigen Konfigurationen in Purview, in dem Sicherheitsbereich, durchaus auch in Deutschland nutzen.
Fazit
Ja, ich hoffe, für Sie wieder mal ein wertvoller Impuls. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine produktive Woche und stehe Ihnen gerne bei Rückfragen zum Thema künstliche Intelligenz, Microsoft 365 und iPad, weil Sie sehen, die Dinge kommen immer mehr zusammen, gerne zur Verfügung.
Ihr Personal IT Coach für Führungskräfte, Thorsten Jekel.
