Das Wichtigste in Kürze
- 95 Prozent liefern nichts: Eine MIT-Studie hat 300 KI-Implementierungen analysiert. 30 bis 40 Milliarden Dollar sind ohne messbares Ergebnis verpufft.
- Der Engpass ist nicht die Technik: KI-Projekte scheitern fast immer am Prozess und an der fehlenden Messung, fast nie am Modell.
- Fehler Nummer 1 – Tool vor Prozess: Erst fragen, welcher Ablauf Zeit und Geld kostet. Und ob man ihn ganz weglassen kann. Erst dann die Technik auswählen.
- Fehler Nummer 2 – keine Messgröße: Wer Erfolg nie definiert, kann ihn auch nicht erreichen. Vorher-Wert messen, eine Kennzahl festlegen.
- Kaufen schlägt Bauen: Fertiglösungen kommen auf 67 Prozent Erfolgsquote, Eigenentwicklungen nur auf 33 Prozent.
- Die Formel der 5 Prozent: Prozess vor Tool, klein und messbar starten, Champions im Fachbereich, 90-Tage-Checkpoint mit klarer Konsequenz. Fail fast und fail small.
Einführung
Schön, dass Sie wieder mit dabei sind bei einer weiteren Episode von TJs Technology Tuesday und dem Motto Digital 4 Productivity. Heute für Sie mit der großen Frage, die wahrscheinlich sich der ein oder andere stellt: Weshalb scheitern 95% der KI-Piloten?
KI ist ja in aller Munde, aber noch lange nicht in aller Hände. Und ich sehe in vielen Unternehmen das Gleiche, dass hier KI- Projekte laufen, dass hier großer Aktionismus ist. Aber die Frage ist, wo wird KI wirklich produktiv eingesetzt?
Praxisbeispiel: KI-gestützte Content-Erstellung
Ich sehe das ja schon bei mir in der Rednerbranche. Wenn ich mir dann angucke, da werden dann Automationen für Social-Media-Posts gebaut, wo ich sage, also einen Post, den ich bisher irgendwo in einem Satz machen konnte, der wird jetzt irgendwo aufgeblasen auf eine Seite. Weiß ich nicht, ob es dafür irgendwie produktiv ist. Wofür ich es im Rahmen von Social Media beispielsweise nutze: Die Charts, die Sie gerade sehen, die habe ich nicht selbst gebaut, sondern ich habe gesagt: Okay, das sind die Punkte, die ich gerne hätte. Habe gesagt: Okay, hier meine Ideen.
Punkt Nummer 2: Hier ist der Zugriff auf meinen Content. Dann habe ich noch zusätzlich gesagt: Was sind denn Dinge, die SEO- und Geo-mäßig attraktiv sind? Also wonach suchen Menschen? Sprich, was ist für sie relevant? Und auf der Basis hat mir Claude diese Folien gebaut.
Die habe ich dann noch mal manuell etwas überarbeitet. Animieren lassen habe ich sie mir beispielsweise auch wieder vom Claude. Das heißt eben, der intelligente Part dann zum Großteil bei mir, der Umsetzungspart zum Großteil bei der KI. So macht es Sinn. Hier übrigens in der Ecke ist nicht ein digitaler Avatar von Thorsten Jekel, sondern it's me mit natürlich einer viel zu schnellen Sprache, mit viel zu wenig Pausen.
Aber dafür mit ordentlich Energie. Ja, es gibt nicht nur eine, sondern viele Studien. Einmal hier exemplarisch gibt es wieder mal vom MIT eine Studie, die eben dann einfach mal sagt, was sind denn die 5 Prinzipien der erfolgreichen 5%? Also wie schaffen Sie es, zu den 5% zu gehören? Das wäre idealerweise eine ganz gute Idee.
Die MIT-Studie: 95 % liefern nichts
Schauen wir uns mal an. Also 95% liefern nix. Die haben 300 Implementierungen analysiert, 30 bis 40 Milliarden Dollar Millionen Dollar gingen in die Hose und das macht natürlich wenig Spaß und Sinn. Was sind die Klassiker des Scheiterns? Was ist das Problem?
Fehler Nr. 1: Tool vor Prozess
Punkt Nummer 1: Tool vor Prozess. Fool with a tool is still a fool. Den Spruch kennen Sie. Ich ergänze den zur Zeit von KI noch um den Spruch: A fool with AI makes the disaster faster. So, das heißt erst mal: Jawoll, da ist eine geile Technik und ich kaufe sie.
Macht natürlich bis zu einem gewissen Grad manchmal Sinn für Leute wie mich, die auch mal neue Tools testen, um zu sehen: Welche Möglichkeiten gibt es denn da, die ich vielleicht bisher noch nicht kannte? Also Hippo Video beispielsweise ist ein Beispiel dafür, wo ich gar nicht auf die Idee kam, dass es so was gibt. Also wenn ich eine Vortragsanfrage bekomme, beispielsweise für eine Keynote, dann nehme ich ein kurzes Video auf, entweder im Büro, so wie jetzt hier, mit Teleprompter, so dass ich in die Kamera gucke, oder auf dem Handy kann ich es auch machen in einer App. Und dann beantworte ich diese E-Mail und schicke einen von Happy Scribe, nicht Happy Hippo, Hippo Video, einen generierten Link. Der hat dann ein GIF, das heißt, dieses GIF bewegt sich, da klickt jeder drauf.
Praxisbeispiel: Coca-Cola und die Prozessfrage
Und wenn man da draufklickt, dann erscheint nicht nur das Video, sondern das wird nicht angehängt, sondern es wird auf eine Seite gepackt. Und auf dieser Seite kann ich vorher wählen, mit welchem Template soll das denn sein? Das habe ich für Anfragen auf Deutsch, auf Englisch, mit Du-Anrede, mit Sie-Anrede, speziell für Kinos zum Thema KI beispielsweise Seiten. Und das heißt, die habe ich einmal erstellt und dann habe ich personalisierte, eben die Videos oben habe ich hier eingesprochen und unten drunter sage ich, haben Sie noch mal Beispiele für Vorträge beispielsweise. Und die musste ich halt nur einmal einrichten.
Ich wusste vorher gar nicht, dass es so was gibt. Und da ist natürlich auch durchaus mal sinnvoll gewesen zu sagen: Hey, Da gibt's ein Tool, ich guck mir das Tool mal an, und bis zu einem gewissen Grad macht das Sinn. Sonst macht es aber eher andersrum Sinn. So wie Coca-Cola, die ich ein Stück weit begleiten durfte bei ihren Digitalisierungsprozessen, die halt gesagt haben, okay, es dauert eben heute eben 4 Wochen, bis ein Kühlschrank beim Kunden ist, ab dem Moment, wo er sagt, ich möchte den Kühlschrank haben. Und dann war die Frage von Ulrich Nehammer damals nicht, wie kriegen wir schneller hin, sondern Ulrich Nehammer hat gesagt, was müssen wir tun, um das von 4 Wochen auf 24 Stunden runterzukriegen?
Und das ist eine ganz Andere Frage, und dann kommt ganz anders Drive rein. Dann hat er gesagt: Okay, das war das Ziel. Um das Ziel zu erreichen, welche IT-Systeme brauchen wir dafür? Und wie müssen wir eben die Prozesse ändern? Und welche Systeme brauchen wir, um diese Prozesse eben abzufiedeln?
Klassiker aus der Balanced Scorecard bzw. Eben aus der Strategy Map zu sagen: Ich habe eben finanzielle Ziele, ich habe Kundenziele, Prozessziele, und wie muss ich dann die Systemziele haben, um die zu erweitern? Das kann man auch andersrum machen, sozusagen, es gibt ein neues Tool, juhu, und dass man sagt, okay, neues Tool gibt es, welche Prozesse kann ich damit optimieren, wie kann ich meine Kunden besser begeistern, um damit finanzielle Ziele zu erreichen als Unternehmen? Also das eingesetzte Kapital möglichst optimal zu verzinsen, denn darum geht es ja schließlich als Unternehmen vor allen Dingen. Ja, also Tool vor Prozess, in 80% der Fälle sollte es eben andersrum sein.
Fehler Nr. 2: Keine Messgröße
Dann keine Messgröße. Also Erfolg wurde nie definiert. Also wenn ich nicht definiere, was ein Projekterfolg ist, dann kann er auch nicht eintreten. Und dann eben auch zu sagen: Ja, so ein IT-Projekt, also so nach dem Motto: Na ja, ist ja ganz nett, aber hättet ihr uns mal vorher gefragt. Das finde ich übrigens einen Riesenvorteil dieses Themas Vibe Codings.
Vibe Coding: Chancen und Risiken
Also Vibe Coding heißt ja, dass auch Anwender dort durch Prompts eben coden können. Dadurch rückt dieses Thema Softwareentwicklung sehr viel näher an die Anwender und damit kann man dann muss man eben nicht einfach nur Lastenhefte, Pflichtenhefte machen, sondern ich kann eben mindestens schon mal MVPs, so Minimal Viable Products, ich kann Prototypen bauen, kann die mit den Anwendern durchgehen, da bin ich viel näher dran. Macht total Sinn. Mittlerweile sind diese White-Coding-Tools übrigens so gut, dass professionelle Entwickler sagen, die liefern nicht nur schnellere Ergebnisse, sondern sogar bessere Ergebnisse als Coder. Die Firma Anthropic, die Anbieter von Claude beispielsweise, programmieren ihre KI nicht mehr selbst, sondern die Entwickler nutzen Sie haben ihre eigene KI.
Der nächste Step ist, dass die KI sich irgendwann selbst optimiert. Ob das immer eine gute Sache ist, da muss man sicherlich auch genau da noch mal Guardrails beachten und muss immer gucken, okay, wo gibt es da unter Umständen auch kritische Entwicklungen? Also deswegen, aber hier erst mal in dem Bereich eine gute Sache. Ja, auch ganz interessant in der Studie: Kaufen schlägt Bauen. Das heißt 67% Erfolgsquote bei Fertiglösungen, weil einfach halt spezialisierte Anbieter den Anwendungsfall kennen.
Kaufen schlägt Bauen: Erfolgsquoten im Vergleich
Weil sie aus vielen Projekten dort gute Lösungen gemacht haben. Man ist halt schneller produktiv, es wird laufend weiterentwickelt. Nur 33% Erfolgsquote bei Eigenentwicklung. Da wird dann oft irgendwo unterschätzt dieses Thema Pflegeaufwand und die Systeme lernen doch nicht so viel, wie man eben daraus meint. Ich will halt mal so ein bisschen dagegen, wo ich sage, wenn wir uns das Thema Software beispielsweise angucken, dann bin ich auf der Seite Erfolgsquote Code-Fertig-Lösung im Sinne von: Holen Sie sich ein Framework, um Software zu entwickeln.
Also ich arbeite in meinen Projekten zum Beispiel gerne mit Loveable, weil Loveable ist ein Tool, wo ich eben sehr, sehr schön, wenn ich eine gute Basis habe, also ich starte mit Claude im Regelfall, dann entwickle ich weiter in Loveable. Und wenn ich dann so mit meinem IT-Hintergrund so was bis so 80, 90% fertig habe, dann kann man es eben an Anwender übergeben und die können dann den letzten Feinschliff noch mal machen. Und im Prozess kann man eben sehr, sehr schön iterativ operativ arbeiten. Also Software. Ich habe beispielsweise mir mein CRM-System mittlerweile selbst gebaut.
Also wo ich sage, ein CRM-System, also so Customer-Relationship-Management System. Ich glaube, ich würde mir heute keins kaufen. Ich würde mir heute eins bauen. Allerdings bauen mit einem KI-Tool. Ich empfehle, wie gesagt, Loveable, gerade wenn man das in Verbindung noch mal mit einer strukturierten Eingabe, mit einer strukturierten Kontrolle nutzt.
Und das Gute bei Loveable beispielsweise, hier hat man den kompletten Zugriff den Code, den kann man über GitHub dort auch rauskriegen und man kann ihn auch selbst irgendwo betreiben und kann auch selbst überarbeiten. Hat also hier eine volle Transparenz über den Code, den man dort macht. Ja, was sind die Prinzipien der erfolgreichen 5%? Das ist zum einen Prozess vor Tool. Also erst: Welcher Ablauf kostet Zeit und Geld?
Die Prinzipien der erfolgreichen 5 %
Und dann: Welche Technik passt? Ich mache sogar noch einen Schritt davor, dass ich sage: Kann man den Prozess weglassen? Braucht man denn überhaupt? Also viele schimpfen ja immer über Dokumentationspflichten in der gesetzlichen Schiene, viele fluchen über die EU-Bürokratie. Wenn ich mir so die selbstgebaute Bürokratie in vielen Konzernen angucke, dann ist die manchmal doller als die gesetzliche.
Das Zweite: Start small, also klein und messbar starten. Also ein Prozess, eine Kennzahl, ein Team und eben den Vorherwert messen und nicht gleich einen Riesenprozess. Deswegen sage ich immer, die Quick Wins sind immer eine gute Idee, auch wenn sie noch nicht so einen Riesen-Impact haben. Aber dann kriegen die Mitarbeiter noch mit: Ey, da passiert was, das geht auch, das ist gar nicht so aufwendig. Und dann traut man sich eben auch an die härteren Nüsse.
Ja, kaufen statt bauen. Eigenentwicklung erst, wenn der Standard nachweislich nicht reicht. Mit einer Einschränkung, wie gesagt, dieses Thema Vibecoding. Allerdings da auch wieder mit Standard-Tools. Also ich würde mir kein Vibecoding-Tool selber bauen.
Ja, Champions im Fachbereich, pro Bereich eine Person, die nicht eine, die muss, sondern die auch will. Thema 90-Tage-Checkpoint. Also ist es nach 90 Tagen eben messbar besser? Rollen wir es aus, rollen wir es nicht? Und auch ganz klar, wenn es nach 90 Tagen nicht läuft, nicht besser ist: Zuklappen.
Also ganz konsequent dann auch Tests beenden. Also es heißt immer: Fail fast und fail small idealerweise. Also fail fast hört man öfter, fail small nicht so oft. Also idealerweise sollte man schnell und klein scheitern, bevor man die ganze Company in die Pleite reißt. Ja, die wichtigsten 3 Kernbotschaften von heute: Erstens: KI scheitert fast nie an der Technik, fast immer am Prozess und an der Messung.
Kernbotschaften im Überblick
Kaufen schlägt Bauen. Klein schlägt groß. Messbar schlägt beeindruckend. Und 90 Tage, eine Kennzahl, klare Konsequenz. Die Formel der 5%.
Ja, die Frage: Welcher Prozess frisst bei Ihnen am meisten Zeit? Kann er weg? Schreiben Sie mir gerne auf LinkedIn oder gerne auch natürlich auch privat. Wenn Sie Lust haben, mache ich gerne aus den spannendsten Kommentaren auch mal eine Episode mit dem Thema Erfahrungsberichte. Gern auch verlinke ich die Studie mit dabei.
Fazit und Ausblick
Also gerne immer auch noch mal schauen auf meiner Seite den EU-AI-Act-Kurs, den es für die Mitarbeitenden gibt, um da auch sensibilisiert zu werden. Und wir gucken uns in der nächsten Woche mal an so ein Thema DSGVO-konforme ChatGPT-Alternativen. Also was kann man alles machen? Ja, wichtig ist bei den Themen, es gibt ja immer so zwei Leitsprüche, die ich habe, wenn ich mein Sweatshirt anhabe bei Vorträgen. Da steht dann vorne drauf: Erst Hirn einschalten, dann Technik.
Hinten steht drauf: Technik einfach nutzen. Das sind genau die zwei Dinge. Das heißt, KI eben nicht toolgetrieben zu betreiben, sondern strategisch sich die Abläufe anzugucken und zu sagen: Das macht eben dann Sinn, wenn ich im ersten Schritt Prozesse eliminiere, wenn ich sie automatisiere, wenn ich sie mit KI dann noch mal autonomisiere, also das ist die nächste Stufe, die möglich ist. Aber das Ganze eben mit Sinn und Verstand, das Ganze testen, kleiner starten mit Quick Wins, die klar monitoren und sehr schnell Dinge lassen, die nicht funktionieren, und Dinge hochskalieren, die gut funktionieren. Wenn Sie dabei einen erfahrenen Sparringspartner brauchen, der selbst 10 Jahre als Geschäftsführer im Mittelstand gearbeitet hat, der das Thema KI nicht erst seit ChatGPT kennt, sondern der sein erstes Buch zum Thema KI vor 43 Jahren gelesen hat.
Genau, vor 44 Jahren habe ich meinen C64 bekommen, mit 14. Mit 15 habe ich mein erstes Buch gelesen zum Thema KI auf dem C64 und habe dann 1988 beim Computerpionier Heinz Nixdorf meine berufliche Laufbahn begonnen. Und wenn Sie dann erfahrenen Sparringspartner brauchen, der selber eigene operative Erfahrung hat und das Ganze dann auch rüberbringen kann, dann stehe ich Ihnen sehr gerne als Personal IT Coach für Führungskräfte zur Verfügung. Ihnen viel Erfolg.
Ihr Thorsten Jekel.
Erwähnte Tools & Ressourcen
- MIT-Studie zu KI-Piloten – Analyse von rund 300 Implementierungen und Quelle der 95-Prozent-Quote.
- Lovable – Vibe-Coding-Plattform für eigene Anwendungen, mit vollem Code-Zugriff über GitHub.
- Claude von Anthropic – Ausgangspunkt für Konzept und Struktur, bevor in Lovable weiterentwickelt wird.
- Balanced Scorecard und Strategy Map – Rahmen, um von finanziellen Zielen über Kunden- und Prozessziele zu den Systemzielen zu kommen.
- Hippo Video – personalisierte Videoantworten mit GIF-Vorschau und eigener Landingpage.
- EU-AI-Act-Videokurs – 14 Lektionen auf Deutsch und Englisch mit Zertifikat für die Schulung der Mitarbeitenden.
Häufige Fragen (FAQ)
Warum scheitern 95 Prozent der KI-Projekte?
Weil sie toolgetrieben starten statt prozessgetrieben und weil Erfolg nie messbar definiert wurde. Die Technik ist selten das Problem – der ungeklärte Prozess und die fehlende Kennzahl sind es fast immer.
Was besagt die MIT-Studie zu KI-Piloten?
Das MIT hat rund 300 KI-Implementierungen untersucht. 95 Prozent lieferten keinen messbaren Ergebnisbeitrag, 30 bis 40 Milliarden Dollar Investitionen blieben ohne Wirkung.
Warum schlägt Kaufen das Selberbauen?
Fertiglösungen erreichen 67 Prozent Erfolgsquote, Eigenentwicklungen nur 33 Prozent. Spezialisierte Anbieter kennen den Anwendungsfall, sind schneller produktiv und entwickeln laufend weiter. Bei Eigenentwicklungen wird der Pflegeaufwand systematisch unterschätzt.
Was ist ein 90-Tage-Checkpoint?
Ein fester Prüfpunkt: Ist der Prozess nach 90 Tagen an der definierten Kennzahl messbar besser? Wenn ja, ausrollen. Wenn nein, konsequent beenden – fail fast und fail small.
Was ist Vibe Coding und wann lohnt es sich?
Vibe Coding bedeutet, Software über Prompts statt über klassischen Code zu entwickeln. Es bringt die Entwicklung näher an die Anwender, erlaubt schnelle Prototypen und MVPs – idealerweise auf Basis etablierter Standard-Werkzeuge.
Wie starte ich ein KI-Projekt richtig?
Mit einem Prozess, nicht mit einem Tool. Ein Prozess, eine Kennzahl, ein Team, ein gemessener Vorher-Wert. Quick Wins schaffen Vertrauen, danach folgen die harten Nüsse.




