Das Wichtigste in Kürze
- Für zuverlässiges Internet unterwegs zählt zuerst die Provider-Wahl: Für maximale Ausfallsicherheit setzt Thorsten Jekel auf die Telekom mit großer Flatrate und mehreren SIM-Karten.
- Im Ausland sind lokale Daten-SIM-Karten (etwa am Flughafen oder im Mobilfunk-Store) oft deutlich günstiger.
- Als mobiler Router bewährt sich der Netgear Nighthawk.
- Mit Speedify lassen sich mehrere Internetverbindungen bündeln – für mehr Stabilität und Tempo.
- Für echte Netzunabhängigkeit sorgt Starlink Mini – mit passendem Reisetarif und Akku-Pack ideal im Camper.
- GlocalMe Air ist ein SIM-freier mobiler WLAN-Router mit eSIM – besonders flexibel im Ausland.
- Sicherheit nicht vergessen: Im mobilen Netz sollten Sie auf verschlüsselte Verbindungen (VPN) achten.
- Auch das iPad kommt per Netzwerkadapter (LAN) stabil ins Internet.
Einführung
Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von TJs Technology Tuesday und natürlich wie immer dem Motto Digital 4 Productivity. Heute einmal zu der Frage, die ich recht häufig gestellt bekomme: Wie kommst du denn unterwegs ins Internet? Denn ich bin ja viel unterwegs und bin sowohl unterwegs in Deutschland, sowohl unterwegs im Ausland, nicht nur im europäischen, und vielleicht sogar noch als Sonderfall, ich bin häufiger sogar auch mit unserem Camper-Van unterwegs, den wir ja als Office-Mobil mittlerweile auch haben, wo ich hinten zwei gegenüberliegende Plätze habe. Vorne auf dem Beifahrersitz kann ich sitzen, hinten meine Frau oder andersrum. Und wir haben oben sogar noch ein Fenster, wo ich dann in Richtung Himmel mit dem Starlink funken kann.
Auswahl des Internet-Providers
Ja, ich fange aber erstmal, bevor wir in die Tiefen der Campervan-Internetkonnektivität gehen, einmal an, was so das Einfachste ist oder was ich immer empfehle. Und dazu fange ich zunächst mal an mit der Auswahl des Providers. Denn natürlich kann man viel Geld sparen, wenn man nur sporadisch mobil unterwegs ist. Natürlich kann man viel Geld sparen, wenn ich sage, ich bin vor allen Dingen in Deutschland unterwegs, ich bin vor allen Dingen festnetzmäßig unterwegs. Bei mir ist es so, ich halte teilweise Vorträge, ich halte teilweise Ganztagesseminare in Situationen, wo ich sicher sein muss, dass das Internet nicht ausfällt. Und deshalb ist bei mir mein Hauptprovider die Telekom.
Ich bin seit Jahren bei der Telekom, ich kriege da keine Provision dafür und ich habe die dickste Flatrate, kostet mich einen Hunni im Monat Runabout. Ja, kann man deutlich günstiger haben, aber mir ist es einfach wichtig. Ich habe einfach die Sicherheit, dass ich nie nachlösen muss, dass ich nicht in irgendeinem Training auf einmal eine deutlich langsame Geschwindigkeit reinbekomme. Und ich kann beliebig viele zweite und dritte Karten, also mehr Karten nehmen, so dass ich; also früher gab es die dann gratis mit dazu, mittlerweile muss man jeden Monat auch ein bisschen zahlen, aber man hat eben die Möglichkeit, mehrere SIM-Karten zu haben. Man muss da nicht immer umstöpseln in dem Bereich. Also deswegen ist das meine Hauptkarte.
Internetverbindung im Ausland – lokale SIM-Karten
Wenn ich im Ausland bin und ich reise irgendwo mit dem Flugzeug an, dann gehe ich ganz oft auch in Flughafen-Stores oder eben in Städten in Mobilfunkstores, wo man recht günstig dann auch häufig lokale SIM-Karten, auch reine Datenkarten bekommt. Ich war vor kurzem beispielsweise in Georgien und als ich dort in Tbilisi am Flughafen, nee, da war ich ja nicht in Tbilisi, sondern am anderen Flughafen, aber als ich dort in Georgien am Flughafen ankam, da war ein Store und da habe ich eben eine Datenflatrate sogar bekommen für 14 Tage, die mich eben, ich glaube, 20-30 € gekostet hat, also relativ wenig Geld.
Meine Router-Empfehlung – Netgear Nighthawk
Ja, also manchmal macht das Sinn, dort auch eben mit lokalen SIM-Karten zu arbeiten. Ich habe im Regelfall Telekom und habe das natürlich eben im iPhone drin, iPad drin. Im MacBook habe ich noch keine SIM-Karte. Also es gibt mittlerweile ja schon Windows-Laptops mit SIM-Karte. Ich habe einen von HP, finde ich mega klasse, weil der ist einfach immer online, wenn ich die SIM-Karte drin habe. Das merkt man wie beim iPad. Also ich sage auch immer, ein iPad bitte immer mit SIM-Karte bestellen, weil dann muss ich mir keinen Kopf machen. Ich bin immer online. Jetzt sagen viele, ja, ich kann mich doch hier verbinden mit dem Ding per persönlichem Hotspot. Ja, aber das Gerät, was ich im Einsatz habe, auch in Deutschland, ist ja hier als mein Hauptgerät der Netgear Nighthawk. Und wenn ich mir diesen Netgear Nighthawk angucke, so, ist schon das zweite Exemplar, was ich mir gekauft habe, weil ich einen leider blöderweise im Zug habe liegen lassen. So, da hat sich schon mal jemand gefreut. Dieser Netgear Nighthawk, nicht ganz billig, den habe ich eben in der Bahn mit dabei. Hat ungefähr diese Größe, also relativ kompakt, hat einen Akku mit drin. Und wenn ich eben in der Bahn bin, beispielsweise im ICE, dann habe ich selbst mit dem aktuellen iPhone 17 Pro, was ich hier habe, habe ich oft nur einen Balken, und mit dem habe ich 4 oder 5 Balken Vollausschlag in 5G.
Der hat eine andere Antennentechnologie und dadurch ist es bei gleichen Voraussetzungen, kriegt man häufig ein deutlich stärkeres Netz, als ich das habe, selbst mit den stärksten Telefonen. Und darüber kann ich dann eben iPhone, iPad, Mac, also bis zu 32 Geräte kann ich damit gut verbinden. Und das Interessante ist, ich kann sogar dieses Ding per LAN-Kabel verbinden mit einem Rechner, also sowohl mit einem iPad, mit dem entsprechenden Adapter mit einem MacBook, mit dem Windows-PC. Und ich komme nachher noch dazu, weshalb das Verbinden mit einem LAN-Kabel manchmal eine gute Idee ist, denn es gibt auch die Möglichkeit, verschiedene Leitungen zu koppeln. Und wenn ich dann sage, ich habe ein WLAN und ich habe eben auf der anderen Seite ein LAN, dann habe ich die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Verbindungen miteinander zu koppeln, während ich im Regelfall nicht zwei unterschiedliche LAN-Verbindungen miteinander koppeln kann.
Also das heißt, das ist so das Gerät, was ich so hauptsächlich habe, nicht genug. Natürlich, wenn man nur einmal im Jahr irgendwie auf Geschäftsreise ist, dann kann man sich das Geld sparen. Wenn man so wie ich jede Woche viel unterwegs ist, dann ist es wirklich ein Gamechanger. Kleiner praktischer Tipp übrigens: Die Dinger werden im Sommer warm. Ein Tipp ist, man nimmt hier hinten die Klappe raus, man nimmt den Akku raus und betreibt es dann über eine Powerbank oder über Strom.
Beim Thema Strom idealerweise das mitgelieferte Netzteil immer nutzen. Mit fremden Netzteilen will ich den ganz gerne noch heißer. Also die Idee: mitgeliefertes Netzteil nutzen von Netgear, das mitgelieferte Kabel auch nutzen, den Akku raus, die Abdeckung aus und möglichst nah an ein Fenster ranpacken. Man kann sie sogar so per Saugnapf noch mal an die Scheibe, beispielsweise mit dranpacken. Also das ist Gerät Nummer 1, was ich nutze.
Bündelung von Internetverbindungen – mit Speedify
Ich habe schon angesprochen, es ist eine gute Idee, Leitungen zu bündeln, und dafür nutze ich ein Stück Software. Und dieses Stück Software, was ich nutze, das heißt heißt Speedify. Und Speedify ist eine Software, die gibt es für den PC und für den Mac, also für alle Systeme. Und die Idee ist, dass ich dort mehrere Verbindungen gleichzeitig nutzen kann. Das heißt, wenn ich beispielsweise in Hotels unterwegs bin, dann habe ich häufig ein LAN, ein WLAN vom Hotel.
Was mache ich jetzt? Ich hänge meinen Netgear Nighthawk Router per LAN-Kabel an meinen Mac und verbinde mich parallel dazu mit dem WLAN des Hotels. Und in Speedify ist es dann so, da kann ich dann praktisch wählen, welche Verbindungen möchte ich haben. Und es gibt dann verschiedene Modi. Das heißt, ich kann sagen, verbinde mir die Verbindung so, dass er möglichst geschwindigkeitsoptimiert arbeitet. Macht es so, dass sie möglichst ausfallsicher sind, oder mache sogar redundant, dass es auf beiden Leitungen geschickt wird. Der große Charme ist, wenn eine Verbindung mal schwächelt, dann springt der automatisch auf die andere. Und ich habe teilweise schon Online-Seminare aus Hotelzimmern gegeben, da hat er innerhalb von einer Stunde hat er 150-mal hin und her geschaltet zwischen dem Hotel-WLAN und zwischen der Mobilfunkverbindung. Also weil ich auch manchmal Situationen habe, dass beides nicht so stark ist und dann schaltet er hin und her.
Starlink Mini für Internet unterwegs
Was ich auch mache, wenn ich im Campervan unterwegs bin, dann nutze ich Starlink. Und zwar Starlink Mini, das ist relativ klein, so 30 x 30 x 30. Und was ich immer mache, wir haben oben so ein Fenster, wenn wir fahren, lege ich das oben ins Fenster rein, innen drin. Wenn wir stehen, was ich meistens habe, mache ich das Dachfenster auf, stell das hinten praktisch auf das Dach drauf, richte das Ding aus, und dann verbinde ich das mit einem LAN-Kabel. Und dann habe ich Starlink per LAN dran, und dann habe ich entweder ein WLAN vom Campingplatz, wenn man dort ist, wenn das gut ist, oder ich habe alternativ mein Netgear Nighthawk wieder angebunden per WLAN. Also damit kann ich das koppeln.
Starlink Reisetarif
Was beim Starlink Mini interessant ist, hier gibt es eben unterschiedliche Tarife. Ich nutze diesen Starlink Reisetarif, geh mal hier, genau, da sind wir, hier gibt's ab 45 € mit 100 GB Begrenzung. Dadurch, dass ich häufiger mehr wegblase, habe ich die für 95, und die Idee ist, dass ich eben hier bei beiden 300 Mbit maximale Geschwindigkeit, und die habe ich auch oft. Also wenn jemand sagt, ja, theoretische Geschwindigkeit, also der Oliver Breidenbach sagt immer so schön, VDSL heißt „vielleicht DSL“. Also bei Starlink ist es so, dass man wirklich hohe Geschwindigkeiten hat, das kann man messen. Und das Coole ist, ich habe jetzt hier unbegrenzt, also das kann man aber wählen, 45 und 95, und wenn ich im Winterhalbjahr nicht mit dem Camper unterwegs bin, dann kann ich diesen Tarif pausieren. Dann kostet er mich aktuell 5 € im Monat. Also Starlink erhöht leider regelmäßig die Preise. Das war vor einem Jahr noch auf, glaube ich, 75 oder 85 €, dieser unbegrenzte Tarif. Und man kann aber eben immer noch den Tarif pausieren, wenn man so wie ich den eben nur im Sommerhalbjahr nutzt, wenn man mit dem Camper Van unterwegs ist. Interessant ist die Frage, wie kriege ich das Ding an den Strom ran? Also zum einen, wenn ich auf dem Campingplatz bin, dann habe ich ja Strom. Und dann habe ich so ein Landstromkabel, was ich in den Camper Van eben reinstecke und was auf der Rückseite noch mal einen Stecker hat, einen weiblichen, wo ich einen ganz normalen Eurostecker reinpacken kann. Die Herausforderung: Das Netzteil vom Starlink ist so, dass das so gerade und dann abgewinkelt ist, und es hat den Nachteil, dass ich das in diese üblichen Außensteckdosen leider nicht reinkriege. Da habe ich einen ganz pragmatischen Tipp, und zwar, was ich habe, ist hier mir geholt dieses. Die Elektriker werden jetzt hier schreiend rausrennen und sagen, Moment mal, Brennstuhl ist schon mal gut, das ist eine tolle Firma, es ist aber eben ein Gerät für den Innenbereich. Ja, also wenn es regnet, bitte nicht nutzen. So, wenn ich im Sommer unterwegs bin, regnet es im Regelfall nicht. Das heißt, dieser kleine Stecker, den man eben eben hier sieht, der geht eben ohne Probleme im Regelfall eben in diesen Außenstecker, den Doppelstecker vom Camper Van. Da kommt dann praktisch das Netzteil vom Starlink drauf, und das geht dann bei mir durch die Hecktür, habe ich das im Regelfall. Man könnte aber eben auch direkt von außen aufs Dach legen, dann kriege ich Strom.
Starlink Mini-Akku-Pack
Es gibt noch eine gute Alternative, gerade wenn man mal eben nicht dort unterwegs ist auf Campingplätzen. Wir stehen oft frei, und dann gibt es hier so ein Akku-Pack, und das ist ziemlich cool. Den steckt man einfach hier so unten rein in dieses Ding. Das heißt hier, ich habe noch ein Vorgängergerät, wo diese, diese Halterung sogar nicht mehr nutzbar ist, weil meiner ein bisschen größer ist, mein Akku, der ist ein bisschen flacher, aber geht ein bisschen tiefer rein. Dieses Ding finde ich sogar noch cooler, weil ich die ursprüngliche schräge Halterung immer noch mit dabeihabe. Und dann klippe ich das praktisch rein und habe also hier noch mal einen Akku, den man erfahrungsgemäß eben eben gleichzeitig laden kann und entsprechend dort nutzen kann. Und da kann man eben halt dann laden mit dem normalen Starlink. Ich habe so ein Akku-Ding, der per USB-C zu laden ist, aber die Grundidee ist eben, dass man das auch solche Akku-Packs entsprechend mit dazu gibt.
GlocalMe – Air Mobiler WLAN Router SIM-frei mit eSIM
Ja, dann habe ich noch ein drittes Gerät, was ich immer mit dabeihabe. Und jetzt sagen wir mal, sagen Sie jetzt irgendwie völlig durchgeknallt, wieso noch ein Den habe ich immer mit dabei, auch wenn ich im Ausland bin. Das ist ein GlocalMe und der GlocalMe ist einer der von Netgear, der Netgear Nighthawk. Der hat rein nur einen SIM-Kartenslot. Es gibt mittlerweile neueres Modell, ist auch per eSIM. Der hat einen SIM-Kartenslot, da stopfe ich praktisch dann auch, wenn ich im Ausland bin und ich habe dort eben physische SIM-Karten, was man oft in Osteuropa auch hat, stopfe ich die da entsprechend rein. Parallel dazu habe ich den mit dabei, und die Idee ist, da kann ich auf einer mitgelieferten Smartphone-App, gibt es für Android und für iOS, da ist die Idee, dass ich dort eben schon zu Hause mir Tarife buchen kann als eSIM, und dann verbinde ich den.
Der ist verbindbar über WLAN, er hat kein LAN-Anschluss, aber ich kriege ihn zumindest bei Windows-Geräten, bei Mac leider nicht, aber Windows-Geräten kann ich ihn sogar per anschließen. Das heißt, jetzt könnte ich sagen, den Glocal.me schließe ich per USB entsprechend an, den Netgear Nighthawk schließe ich per LAN-Kabel an und das Starlink per WLAN, oder andersrum. Also ich kann USB, WLAN und LAN, ich habe 3 Möglichkeiten, mit denen ich noch mal was bündeln kann. Selbst wenn ich nicht bündle, ist der Glocal.me super. Ja, eine lokal gekaufte SIM-Karte ist meist günstiger als das, was ich über das Ding kriege, aber ehrlich gesagt, ich reise nicht immer mit dem Flugzeug an. Selbst wenn ich mit dem Flieger anreise, komme ich oft so spät an, dass dann das Geschäft nicht mehr aufhat. Und ich will oft einfach sicher, stabiles, vernünftiges Internet haben.
Und die GlobalMe-Tarife kann man eben in der App dort auswählen. Und dann kriegt man eben, kann man wählen, ob ich nur eine ganz dünne Rate haben will oder ob ich eben auch eine schnelle haben kann. Und man weiß halt 100%, wie schnell ist das Ding. Weil wenn ich irgendwo in Ägypten, in Syrien oder was weiß ich eine lokale SIM-Karte kaufe, ich kann teilweise die lokale Sprache nicht, das ist nicht immer sauber ausgeschrieben, ob es jetzt wirklich 5G ist oder ob es nur 4G ist, was da genau für Begrenzungen drin sind. Hier kann ich eben Unlimited buchen oder ich buche manchmal eine Unlimited Day Flat beispielsweise. Und meine Frau hatte das Ding jetzt beispielsweise auch letztes Jahr in Sri Lanka mit dabei, also in Bereichen, Innereuropäischen, die nicht so gut vernetzt sind und so gut abgedeckt sind, liefert das Ding wirklich eine hervorragende Internetverbindung. Wir hatten es in Ägypten mit dabei, da war es wirklich klasse.
Ich hatte es in Bukarest auf einer Konferenz im letzten Jahr mit dabei. Also das Ding ist wirklich klasse. Und was ich da drin habe, übrigens, da habe ich eine Vodafone-Karte drin. Das heißt, wenn ich mal in Deutschland unterwegs bin und Telekom schwächelt, dann kann ich auch hier sagen, ich wechsle vom eSIM-Modus auf den SIM-Kartenmodus. Das heißt, hier kriege ich auch eine SIM-Karte rein. Also da habe ich beides drin, und dann kann ich eben auch sagen, ich gehe mit der SIM-Karte rein.
Jetzt sagen vielleicht die einen oder die anderen, Moment mal, wieso nutzt du dann den Netgear Nighthawk und nicht den, weil der hat doch SIM-Karte und das andere? Der Netgear Nighthawk, ich weiß nicht, wie er es macht, aber von der Antennentechnik ist der noch mal eine Liga höher. Also wenn ich gleich eine Telekom-SIM-Karte drin habe, ich habe eine Telekom-SIM-Karte im Netgear Nighthawk hat immer noch mal 1, 2 Balken mehr. Und für diejenigen, die sagen, mir ist wichtig, einfach eine gute Verbindung zu haben, dann ist das noch mal eine gute Alternative.
Sicherheit vom mobilen Internet
Also das sind die Wege, wie ich unterwegs online gehe. Übrigens noch mal ergänzender Hinweis, weil viele sagen: Moment mal, ich habe doch WLAN vom Hotel, ist doch gar kein Thema, wieso gehst du über Mobilfunk rein? Jeder, der Ihnen ein WLAN zur Verfügung stellt, hat technisch die Möglichkeit, den gesamten Datenverkehr mitzuschneiden. Vor dem Hintergrund, wenn Sie gerade über 4G oder 5G reingehen, haben Sie eine sehr gute Verschlüsselung auch des Signals, und damit haben sie eine deutlich niedrigere Risikobetrachtung vor dem Hintergrund, dass man da eben nicht so leicht mitlesen kann. Deshalb nicht nur das Thema Geschwindigkeit, sondern eben, also ich erlebe das immer, die meisten Leute sagen, ach, WLAN, Pommesbude, irgendwie gehe ich sofort rein, gar kein Thema, und denken halt nicht nach, okay, vielleicht kann da jemand eben mitschneiden.
Auch das Thema Mobilfunk ist nicht komplett abhörsicher. Also wer mal in einem Vortrag von Götz Schartner war, weiß, der baut dann so mal eben eine mobile Mobilfunkstationen im Raum auf und die Handys verbinden sich immer mit der, die am nächsten ist. Also auch das kann man hacken, ist aber ein bisschen aufwendiger und die Wahrscheinlichkeit ist niedriger, als dass Ihnen jemand in einem WLAN die Daten abgreift.
Also so haben Sie die Möglichkeit, noch mal auch eben online zu gehen, wenn Sie unterwegs sind. Naturgemäß hängt es immer davon ab, was Sie für einen Bedarf haben. Und eben auch, wenn Sie mal im Hotelzimmer sind beispielsweise, haben Sie öfter mal die Möglichkeit, dass Sie eben per LAN auch reingehen können. „Drahtlos macht ratlos“, mit Kabel sind Sie immer stabiler. Also deswegen immer ein kurzes LAN-Kabel mit dabeihaben. Ich habe immer so ein 1-2 Meter LAN-Kabel, habe ich immer mit dabei, wo ich dann unterwegs auch noch mal online gehen kann.
Mit einem Netzwerkadapter am iPad ins Internet kommen
Sie können übrigens auch mit einem iPad per LAN reingehen, Sie müssen nur einen entsprechenden Adapter haben. Oft gibt es auch solche Adapter, wo Sie eben Ihren HDMI-Adapter haben und auch noch Netzwerkadapter, Empfehle ich auch, denn auch hier sind Sie wieder schneller und abhörsicherer unterwegs. Also Draht ist immer stabiler, ist abhörsicherer. Und ich weiß, ich bin da manchmal so ein bisschen grumpy old man, aber ich zitiere da immer gerne den sehr geschätzten Michael Meerwald: „Drahtlos macht ratlos“. Wenn Sie die Möglichkeit haben, über Kabel zu arbeiten, sollten Sie über Kabel arbeiten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg offline und vor allen Dingen online.
Ihr Personal IT-Coach für Führungskräfte. Thorsten Jekel.
Häufige Fragen (FAQ)
Welcher Provider eignet sich für stabiles Internet unterwegs?
Für maximale Ausfallsicherheit – etwa bei Vorträgen und Seminaren – empfiehlt sich die Telekom mit einer großen Flatrate und mehreren SIM-Karten. Günstiger geht es, wenn Sie nur gelegentlich oder vor allem im Festnetz unterwegs sind.
Wie komme ich im Ausland günstig ins Internet?
Am günstigsten sind meist lokale Daten-SIM-Karten, die Sie direkt vor Ort am Flughafen oder in Mobilfunk-Stores bekommen. Alternativ bieten sich eSIM-Lösungen an.
Welchen mobilen Router können Sie empfehlen?
Bewährt hat sich der Netgear Nighthawk als mobiler Router für unterwegs.
Was bringt Speedify?
Mit Speedify bündeln Sie mehrere Internetverbindungen (zum Beispiel mehrere SIM-Karten oder WLAN) zu einer stabileren und schnelleren Verbindung.
Lohnt sich Starlink für unterwegs bzw. im Camper?
Ja. Mit Starlink Mini – inklusive Reisetarif und Akku-Pack – haben Sie auch abseits von Mobilfunknetzen zuverlässiges Internet, etwa im Campervan.
Was ist GlocalMe Air?
GlocalMe Air ist ein SIM-freier mobiler WLAN-Router mit eSIM. Er ist besonders praktisch, wenn Sie flexibel im Ausland online sein möchten, ohne ständig SIM-Karten zu wechseln.
Wie mache ich mobiles Internet sicher?
Achten Sie auf verschlüsselte Verbindungen und nutzen Sie unterwegs möglichst ein VPN – gerade in offenen oder fremden Netzen.
Kann ich mein iPad per Kabel ins Internet bringen?
Ja, über einen passenden Netzwerkadapter kommen Sie mit dem iPad auch per LAN stabil ins Internet.

