Mit Beeper die Smartphone-Messengerdienste im Griff behalten

Einführung
Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von TJ Technology Tuesday. Und heute einmal einen ganz konkreten Tipp, wie man auf dem Smartphone seine vielen Kurznachrichten, seine vielen Messengerdienste im Griff behält. Ich weiß nicht, wie Ihnen das geht.

WhatsApp vermeiden und trennen
Ich habe lange versucht, das Thema WhatsApp zu vermeiden. War, glaube ich, einer der Letzten, die irgendwo in Deutschland auf WhatsApp gegangen sind, weil viel weiter draußen parken als mit WhatsApp kann man nicht zum Thema Datenschutz. Auf der anderen Seite hat sie es immer mehr durchgesetzt. Das heißt, was sind Denkansätze, die ich da zu diesem Thema Ihnen empfehle? Und dazu nehme ich mir einmal hier mein Smartphone mit auf den Schirm. Das eine, was Sie sehen, Sie sehen auf meinem Smartphone WhatsApp zweimal, und zwar einmal als privates WhatsApp und einmal als WhatsApp for Business. Sie sehen es hier, die beiden, die wir hier mit dabei sind. Das heißt, ein Denkansatz, den ich schon mal empfehlen kann, ist, hier zu trennen. Und zwar, wir haben beispielsweise eine private WhatsApp-Familiengruppe. Die habe ich auf meinem privaten WhatsApp-Kanal und der private WhatsApp-Kanal basiert auf meiner privaten Handynummer. Auf meinem Handy habe ich zwei SIM-Karten. Also ich habe eine physische, das ist meine Telekom, meine dienstliche Rufnummer und dann habe ich noch eine private eSIM. Diese Rufnummer kennt nur der engste Familien- und Freundeskreis und da hängt mein privates WhatsApp dahinter. Hinter dem WhatsApp for Business, da habe ich meine Festnetznummer hinterlegt. Also auch vielleicht für Sie interessant. Ich habe einige Kunden, die sagen, sie wollen jetzt nicht unbedingt, dass ihre Handynummer immer irgendwo überall präsent ist. Also mit meiner Privaten möchte ich das auch nicht in dem Bereich. Im dienstlichen Bereich habe ich es so verbunden. Das heißt, man könnte sogar auch sagen, dass man entsprechend die WhatsApp for Business mit einer dienstlichen Handynummer verbindet. Nur das Thema ist, die meisten haben die Handynummer abgespeichert und somit habe ich oft das Thema, dass Menschen sagen: „Ach, ich wollte dich eigentlich per WhatsApp erreichen, aber du bist ja nicht erreichbar. Wunderbar, weil ich muss auch nicht von jedem unbedingt der Woche per WhatsApp erreichbar sein. Das ist der erste Denkansatz.

Beeper als Multi-Messenger
Der zweite Denkansatz: Ich habe hier links daneben noch eine Applikation, die heißt Beeper. Und Beeper, und dazu gehe ich mal hier in meinen App Store rein, Beeper ist eine ganz, ganz tolle Applikation. Vielleicht kennt der eine oder die andere von Ihnen meine Empfehlung zum Thema Franz als Multi-Messenger. Die Idee von Beeper ist letztendlich die gleiche, nämlich, dass ich in einer App, so wie ich in Outlook oder im Mail Client beispielsweise oder in Spark verschiedenste E-Mail-Accounts in einem zusammenführen kann, kann ich eben auch hier bei Beeper alle möglichen Messengerdienste in eine Applikation mit reinpacken. Das heißt, ich habe eben in einer Applikation, WhatsApp, Instagram, Telegram, Signal, LinkedIn, Twitter und diese ganzen Dinge in einem entsprechend drin. Weshalb bin ich von Franz auf Beeper umgestiegen? Franz ist leider nicht für mobile Endgeräte verfügbar, sondern das kann man auf dem Mac und auf dem PC nutzen. Beeper hat für mich den riesigen Vorteil, dass ich es eben auch nutzen kann, nicht nur auf Mac, nicht nur auf PC, sondern eben auf iPhone, auf iPad, auf Android, Smartphones. Ich habe ja mittlerweile zusätzlich zu meinem iPhone auch wieder ein ganz aktuelles Android-Telefon, ein Honor Magic 5. Also großes Dankeschön geht in diesem Zuge an den Marco Farnung, der mir dieses Gerät empfohlen hat. Sehr, sehr tolles Gerät und auch dafür gibt es eben die Beeper als Lösung. Das heißt, hier habe ich dann sogar, wenn ich das Ganze hier in einer Zweifachansicht habe, habe ich eben hier auf der linken Seite meine Favoriten, die ich hier dabei habe, die habe ich hier oben. Dann habe ich eben hier meine ungelesenen Nachrichten und hier bin ich in einem Thread, hier den zu unserer Hausgemeinschaft beispielsweise. Also wenn ich hier zusammenklappe, habe ich es entsprechend auf einem Display, so wie man es hier auf dem iPhone auch sieht. Also das heißt, hier auf dem iPhone habe ich es dann so, dass ich hier oben meine Favoriten definiert habe. Das heißt, hier kann man sich eine Notiz an sich selber reinschreiben. Hier habe ich meine Frau eben die Tochter, die Familiengruppe, mein Vater, hier meine Best Buddies, den Kaiphon Fonier und hier den Thomas Buck, also Menschen, mit denen ich aktuell viel per WhatsApp kommuniziere. Die habe ich oben in den Favoriten. Und das Schöne ist, hier sehe ich eben meine Konversationen und hier gibt es die Möglichkeit, dass ich dann hier reingehen kann in Inbox und ich kann eben einmal sagen in Low Priority. Hier habe ich dann beispielsweise solche Dinge wie für einen Kreditgespezialisten beispielsweise. Also da hat man dann solche. Leider hat man Hier habe ich ab und zu auch mal ein bisschen Spam dabei. Und dann habe ich eben hier oben, wenn ich in diesen Bereich All reingehe, dann kann ich eben auch sagen, ich möchte nur die ungelesenen reinnehmen. Jetzt hat man eben den Scharm, dass ich hier führe und jetzt seht man, ich habe hier eben eine Discord, ich habe eben hier einen Slack, ich habe einen Instagram, ich habe LinkedIn, ich habe Facebook Messenger, Signal, Telegram, ich habe hier entsprechend meine WhatsApp-Nummern, meine X-Nummern entsprechend mit dabei. Das heißt, hier habe ich eben alle und ich kann dann sagen, ich möchte jetzt in einen dort reingehen oder ich möchte alle sehen. Und das Schöne ist, dass ich hier wirklich in einem Überblick alles tut und komplett die mit dabei habe, kann genauso auch Sprachnachrichten anhören. Ich kann Sprachnachrichten auch transkribieren. Also auch etwas, was vielleicht noch nicht jeder so auf dem Sender hat, dass man eben mittlerweile, wenn man hier in WhatsApp drin ist, dort, wenn man viele Sprachnachrichten hat, eben in die Einstellung reingehen kann. Und dann habe ich eben hier die Möglichkeit, ich glaube, oder Chats ist es, wenn mich nicht alles täuscht, Transkripte von Sprachnachrichten kann man eben hier sagen, ich möchte hier transkribieren. Und diese Möglichkeit hat Beeper eben auch mit dabei. Das heißt, ich kann dann eben auch mir hier Sprachnachrichten eben als Text anschauen. Gehen wir mal rüber in den App Store. Das heißt, hier im App Store sehen Sie es noch mal, Beeper. Das Ganze ist erst mal kostenfrei. Es gibt auch eine bezahlte Abonnement-Version. Sieht man hier unter den „In-App-Purchases, wenn man hier reingeht. Die kostet dann 100 Euro oder genau hier 99 Euro, hier 99 Euro pro Jahr. Das ist die Version, die ich mittlerweile gebucht habe, weil damit habe ich nicht nur mein privates WhatsApp, sondern auch mein WhatsApp Business in Beeper. Wenn man eben nur einen WhatsApp-Account hat beispielsweise, dann reicht auch komplett die kostenfreie Version und ich empfehle sowieso, mit der kostenfreien Version zu starten.

Notifications managen
Was man natürlich auch in dem Zusammenhang wieder mal sieht: Ich habe hier keinerlei Notifications auf diesem Gerät drauf, weil ich ganz klar sage: „Wenn es brennt, schickt mir bitte eine SMS. Da habe ich auch entsprechende Notifications drauf. Ich habe hier meine SMS-Applikation. SMS hat auch immer den großen Vorteil, weil das, egal was ist, eine SMS kommt immer durch. Ich habe eine Notification auf Teams, weil ich mit meinen Flat-Trade-Kunden, die ich begleite im Sinne des C-Levels für IT-Sparing, da habe ich eben sehr stark immer die Zusammenarbeit mit über Teams, da habe ich Notifications. Ich habe Notifications auf meiner Interactive-Broker-App für das Thema, wenn meine Trading Loss beispielsweise gefeuert werden oder andere Trading-Signale da sind, dann kriege ich da „Messt. Ich habe entsprechende Nachrichten dafür. Ich habe eine Notification für Easy Park und für meine Push-TAN-App fürs Banking, damit ich dann, wenn ich eine Überweisung mache, nicht immer die App suchen muss und dann geht praktisch gleich immer ein Pushfenster auf und dann kann ich auf die TAN-App drücken und die Zahlung freigeben. Für alles andere habe ich eben keine. Das heißt, man kann hier in die Einstellungen reingehen, in den Bereich „Mitteilungen und bei dem Bereich „Mitteilungen, wenn ich mir dann die Applikation ausschaue, hier sieht man eben fast, überall ist hier aus. Das heißt, hier auch bei E-Mails, selbst bei VIPs mittlerweile, wo ich sage: „Wenn es brennt, schreibt mir eine E-Mail, weil wir können dieser roten Zahl nicht widerstehen. Und selbst bei WhatsApp muss man nicht immer reagieren. Bei mir, in meinem Umfeld, ist es so, dass alle wissen, wenn es brennt, schreibt mir eine SMS. Da kriege ich auch einen entsprechenden Hinweis. Sonst werden E-Mails bei mir am Ende des Tages gecheckt. Wenn ich bei Kunden bin, checke ich am Ende des Tages das Ganze. Und bei WhatsApp im Regelfall auch am Ende des Tages, wenn ich auf bestimmte Dinge warte, gucke ich auch noch mal zwei-, dreimal zwischendurch mit rein. Aber eben hier nicht nur zum Anfang des Jahres, sondern generell.

Produktivität und Abschluss
Produktivität entsteht nicht dadurch, dass man mehr macht sondern Produktivität entsteht vor allen Dingen durch die Not-to-do-List. Und diese Erfindung dieser roten Zahl von Blackberry ist aus meiner Sicht wirklich eine ziemlich blöde Idee gewesen. Ja, in diesem Sinne bleiben Sie zwar offen bezüglich neuen Technologien, aber behalten Sie die Kontrolle. Das heißt, Produktivität entsteht vor allen Dingen dadurch, wenn Sie die Technologie aktiv, proaktiv nutzen und sich eben nicht treiben lassen. Denn wenn Sie nicht nur morgens mit den E-Mails anfangen, sondern gleich noch mit den Messengerdiensten, dann arbeiten sie die To-do-Liste anderer Menschen ab. Und das ist nicht die Idee, sondern morgens gilt immer das Thema „Eat that frog“ von Brian Tracy, die beschissenste Aufgabe des Tages zuerst und dann die B-Aufgabe, nämlich die, die sie langfristig weiterbringen, die wichtig ist, aber noch nicht dringend ist, gerade für Führungskräfte extrem wichtig. Und ich glaube kaum, dass Sie als Vorstand, als Geschäftsführer, ein IT-Ticket sofort beantworten müssen, dass Sie Karten sperren müssen. Alles Dinger, wo natürlich eine sofortige Reaktion auf Nachricht wichtig ist, aber gerade im Führungskräfte-Bereich hat man meistens relativ wenig davon. Vor dem Hintergrund, wie immer: Erst Hirn einschalten, dann Technik.

Ihr Thorsten Jekel.

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